Wie Frauen sehen

Charlotte Roche hat Palina Rojinski in ihrer Talkshow als „schönste Frau Deutschlands“ anmoderiert.

Von wem ist Lob angenehmer, von Frauen oder von Männern?

Komplimente von Frauen findet das russische Sternchen besser, weil sie ehrlicher sind. Männer achten auf erste Attribute, Frauen auf Aura. Auf Lippen, ’nen krassen Blick, oder wie die Augenbrauen zu den Augen passen.

Frauen sehen einander als Kunstwerke.

 

 

 

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Musentempel

Es fehlt die Muse: Zeit, die in den vergangenen Jahren im Überfluss vorhanden war, gibt’s nicht mehr. Ich hab sie wegtrainiert. Und eigentlich ginge es ganz gut, wenn da nicht das Burnout drohen würde.

Außerdem hab ich gelernt, den Mund zu halten – nein, auch das ist schwer antrainiert; ich vergeude meine Worte doch nicht an Frechdachse.

Kinder erzählen Schauergeschichten aus ihrem Freundeskreis, und wäre nicht ein Erwachsener dabei, würde sicher die Welt einstürzen.

Meine Muse-Notizen sind halb abgearbeitet, Impulse vertieft, Arbeiten auf die lange Bank geschoben.

Habe ich ein Leben?

Wind und Wetter

Ich gehe

bei Wind und Wetter,

da Bewegung gut ist für den Körper und den Geist.

 

Thuje

 

Der Wind bläst stark

und ich denke an

den Postboten in „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz.

Gern hab ich das Buch gelesen!

Wie der Bote auf seinem Fahrrad lehne ich mich gegen den Wind

und wie der Maler seine Bilder, so verberge ich meine Absichten.

 

Bewegung ist die Absicht!

Hier war… Termin

… deshalb nur kurz.

Da auf dem Tablet die Funktionen ziemlich eingeschränkt sind, macht es keinen Spaß mehr, damit zu bloggen.  Und die (Tablet-) Spielphase ist auch vorbei.

Deshalb ist dieser Eintrag Teil des Entwurfes von gestern, und was ich ursprünglich mitteilen wollte, ist mir entfallen. War ein Bild angedacht, in die Welt oder Bloggergemeinde hinausgetragen zu werden? Oder wollte eine geistreiche Idee – in der Ausführung beeinträchtigt durch einen anstehenden Termin – festgehalten und als Basis für die spätere Ausführung gesichert werden?

 

Who knows?

Ein Jahr

Mein Mann ist krank.

Vor einem Jahr wurde er in die Intensivstation eingeliefert und hätte sie beinahe nicht mehr verlassen. Die Erkrankung hat große Schäden hinterlassen und ist auch nicht bezwungen.

Aber wir haben Zeit.

***

Wer kann das schon verstehen? Ich habe es ja auch nicht verstanden, wenn andere nur über ihre erkrankten Familienmitglieder redeten.

***

Dies ist mein Leben und ich mag es. Ich hoffe, dass mein Mann eine gute Zeit hat und vielleicht besser genesen kann, als die Ärzte es ihm zutrauen.

***

Ohne ihn würde ich mich furchtbar einsam fühlen.

Aber da ist noch etwas: wenn es ihm gut geht und ich nicht täglich bei ihm sein muss, habe ich tatsächlich ein eigenes Leben. Und auch wenn mich dieses oft an meine eigenen Grenzen bringt, schaffe ich es doch immer wieder, einiges auszuprobieren.

Zur Zeit sammle ich Kleidungsstücke, die umgearbeitet werden müssen: aus zwei mach eins, sozusagen. Nur geht es im Kopf viel schneller voran als in der Praxis. Und die Vögel des Zweifels nisten sich in mein Haar. Dennoch sammle ich weiter.

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Weihnachtlich glänzet der Wald…

Wegen des Weihnachts-Endspurts muss die Zeit jetzt aber gut eingeteilt werden. Da sind keine Seitensprünge möglich, auch wenn ich es geschafft habe, meine Arbeitszeit von fünf auf vier Tage zu verkürzen.

Übung zur Zimmerbeschreibung

Von mamu habe ich diese Übung übernommen und sie gerne gemacht. Wer möchte, kann sie probieren und die Lösung auf ihrem Blog nachschauen.

Wahrscheinlich kennt ihr alle dieses Bild von van Gogh. Ich habe euch ein paar Sätze gebildet, die ihr übersetzen könnt.   Der Tisch steht in der Ecke. Der Spiegel hängt über dem Tisch. Das Be…

Quelle: Übung zur Zimmerbeschreibung

Mir schwant…

Mir schwant, nein, nicht Übles, sondern ein neuer Gedanke, eine kreative Idee. Das ist nichts Neues bei mir, ich hab das oft, und im Klartext bedeutet es, dass ich Dinge anfange, aber nicht fertig mache. Zuviel Zeitaufwand in der Endphase, zu wenig Genialität im finishing.

Die neue Idee, die fröhlich vor meinen Augen flattert, wird daher möglicherweise nie begonnen. Sie handelt von abgetragenen Oma-Schürzen und Patchwork und im Wind flatternden Vorhängen. Um das Stilmittel zu konkretisieren, möchte ich an Pojagi erinnern, die koreanische Nähtechnik zum Herstellen von ausreichend großen Tüchern aus kleineren Resten.

Die Notwendigkeit eines ausreichend großen Tuches ergibt sich nämlich aus der Vorstellung, beim nächstjährigen Gartenfest den in die Jahre gekommenen Pavillon mit schmeichelnden Stoffen zu umgeben. Dieser raffiniert verarbeitete Stoff würde dann, einem orientalischen Harem gleich, frische, milde Luft über die Besucher hauchen und der Stimmung einen fremdartigen, sommerlichen Geruch verleihen.

Und die auf dem Dachboden schlummernde Tüte mit Oma-Schürzen stellte die Grundlage für die Umsetzung dieser Idee dar.

Aber noch ist nichts getan. Und der nächste Sommer zum Glück noch weit.

Erfahrung dazu: *hier*

Nicht wundern

Neues Theme – nicht wundern. Das andre war einfach zu duster.

Die Welt ist doch voller Farben, da soll im Blog auch ein wenig davon sein. Die Headerbilder hier wechseln durch und die meisten scheinen Farbe zu haben.

Es gibt Leute, die reden, auch wenn der Inhalt nicht verständlich ist. Es gibt Leute, die müssen anschaffen und tun das auch. Fast ständig. Die mögen das.

Was für eine Verantwortung!