Frauenfußball

Schon wieder an eine Taste gekommen, die meine Favoriten vom Bildschirm getilgt hat und auch die Uhr. Aber nach dem Einloggen merke ich, dass Mitternacht schon durch ist.

Gestern habe ich ein Fußballspiel gesehen (ARD). Es dauerte ein bisschen, bis ich merkte, dass da Frauen spielen. Auch der Rasen hatte so unnatürlich weiße Reflexe, wie Plastikrasen.

Die Frauen spielen mit faulen Tricks, es sind die Schwedinnen, glaub ich. Schon wieder! Ein gezielter Schubs, und die deutsche Spielerin stürzt kopfüber über die Bande. Eieiei…

Frauen bewegen sich anders beim Fußball. Wenn sie zusammenstehen und sich abreagieren, hüpfen sie auf der Stelle. Das hab ich beim Männerfußball noch nie gesehen. Auch nicht das gehäufelte herumstehen, wenn eine den Ball hat!

Wohin soll die denn schießen, wenn nirgends jemand steht! Verteilt euch mal, Mädels!

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Nase an Nase

Es gibt strikte Einteilung und Terminplan (obwohl in den Tag hineinleben sich auch wieder mal gut anfühlen müsste). Neben dem Ausgeruhtsein führen die steigende Mobilität und die Lust auf Beschäftigung und Mitteilung zu einer gewissen Ausnutzung des Körpers und so verlangt die abendliche Haltung nach Liegen.

Auf Phönix läuft eine ansprechende Tier- und Natursendung – wenigstens! Mythos Wald – Tierparadies und Schattenreich und Der Kampf um’s Licht (NDR 2009). Die sonnigen und appetitlichen Farben und das kuschelige Moos (aus Ameisenperspektive gesehen)… ähm, ein Leben im Wald müsste doch auch möglich sein – so Nase an Nase mit einem Eichhörnchen? *grübel*

(Was mich bisher noch hindert, hier mehr zu schreiben, ist die fitzelige Schrift. Bin ich zu doof, herauszufinden, wie man sie größer einstellt oder muss ich das Template wechseln?)

Wie gut!

Wie gut, dass man in MediathekenTV-Sendungen wiederholt ansehen kann. So kann man Lücken, die beim Fernsehen entstehen, schnell auffrischen. Denis Schenk mit seiner knapp 10minütigen Sendung „Druckfrisch“ war mein Suchziel und ich sollte erfolgreich sein. Er sagt darin über das Buch „Der Fluch der bösen Tat“ von Peter Scholl-Latour:

Das Vermächtnis des brillianten Welterklärer Peter Scholl-Latour markiert beim Wiederlesen umso deutlicher die Lücke, die sein Tod hinterlässt. Hätte Scholl-Latour dem Westen auch heute noch geraten, auf Putins Russland zu setzen, um den Islamismus einzudämmen? Da hilft nichts als selber denken. Dieses Buch ist eine Anstiftung dazu.

Ich glaube diesen Gedanken von Denis Schenk auf’s Wort. Deshalb also schaut der Westen so aufmerksam auf Putin und versucht, sich ihm anzunähern? Und das ganze Gedöns mit der Ukraine geschieht nicht wegen diesem Land, sondern um von und mit Putin (also gemeinsam?) zu lernen, wie Demokratie auch dort (und dort… und dort) gehen könnte?

Seine Abfuhr mussten ja Einige mit dem Leben bezahlen.

Und Nemcek! Schon als ich in den letzten Tagen seines Lebens hörte, wie die Presse über seine Ziele redete, wusste ich, dass Putin sich das nicht gefallen lassen würde. Aber man schreit lautlos (natürlich!). Eigene Gedanken zu den Nachrichten im Radio kann man sich fast sparen.

Schneeeulen

Gestern sah ich auf ZDF info einen Film über Schneeeulen, und darüber, wie schwer es für die Euleneltern ist, ihre Jungen durchzubringen, wenn es nicht genügend Lemminge – wohl ihre Hauptnahrungsquelle – gibt. Normalerweise, so hieß es, würden sich Lemminge alle vier Jahre explosionsartig vermehren, und dies sei dann ein gutes Jahr für die Schneeeulen, die dann bis zu zwölf Eier legten.

Das Schneeeulenpaar in der gestrigen Sendung hatte drei oder vier Junge. Eins davon starb während der Dreharbeiten.

Auch Eisbären – so habe ich in früheren Sendungen gehört – fänden durch den Rückgang des Eises nicht mehr genügend Nahrung und strandeten – bei ihrer Reise auf Eisschollen – gelegentlich auf Inseln, von denen sie nicht mehr wegkämen.

Abends im Februar

Ich gehe nach oben, um (jetzt noch) Wäsche zu legen. Alternativ könnte ich Yoga machen, was eigentlich wichtiger wäre, denn Wäsche legen fördert meine Rückenbeschwerden eher noch. Aber die paar Minuten richtiges Liegen im Sessel verminderten die Probleme, und ein unwichtiger Anruf, der mich aufscheuchte, verhinderte die weitere abendliche Lethargie, was mich nach oben gehen und den Heizkörper aufgedrehen ließ.

Oben, wo die Wäsche trocknet, war früher auch ein PC, und in jenen guten Tagen konnte ich neben dem Bügeln rasch ein paar Zeilen schreiben, wenn es mir einfiel. Das gab viele kleine verrückte Gedanken, aber auch Schwung. Bügeln mit diesen Zwiegesprächen machte viel mehr Spaß!  Diese scheinbar einseitigen Zwiegespräche fanden immer eine Antwort… oft auch vom eigenen ICH.

Wenn ich heutzutage nach oben gehe, bin ich abgeschnitten von Telefon und von PC, selbst der Fernseher dort zeigt andere Programme, als die, die ich in meinem Zimmer habe.

Nun denn, ich werd’s überleben.

Z wie Zugegeben

Zugegeben – mir hat die Sendung ziemlich gut gefallen, auch wenn die TV-Zeitschrift etwas von „verschenkt“ und „naiv kommentiert“ schrieb.

Russland – Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane ist eine grandiose Naturdoku. Sie berichtet über die großen Gebirge, die vielen Vulkane, die ungewöhnlichen Landschaften, die extremen Wetterbedingungen und die vom Aussterben bedrohte Tierwelt. Die Berichterstattung ist angenehm anerkennend – alles Andere wäre zuviel.