Где

Где

gde w germanii

в Германии

Wo man in Deutschland gut lebt, will eine TV-Zeitschrift ihre Leser informieren.

Und so werden Städte und Regionen, Jobmöglichkeiten, Preise und  Wohnungen verglichen. Das hat mich auch interessiert. Doch da selbst google nicht alle Tücken der Sprache versteht, reduziert sich dieses Ranking mal auf pure Zahlen:

  1. Platz – Eichstätt
  2. Platz – Neumarkt/Opf. (ist das Zufall?)
  3. Platz – Donau-Ries (nun gut – Niederbayern, oder so)
  4. Platz – Dingolfing – Landau (Ist da nicht der Hund begraben?)
  5. .
  6. .
  7. .
  8. Platz – Biberach (öhm…)

Nun denn, es können ja nicht alle in der Stadt wohnen. Aber dann geht es ziemlich unkontrolliert weiter:

Platz 45: Starnberg,Platz 89: München, Platz 101: Jena, Platz 129: Main-Taunus-Kreis, Platz 154: Stuttgart, Platz 197: Nordfriesland und Sylt.

Die Plätze 214, 250, 256, 279 und 359 werden von Frankfurt am Main, Köln, Hamburg, Düsseldorf und Berlin eingenommen.

Mittlerweile bin ich stolz, wenigstens die Städtenamen lesen zu können. Auch über Audi steht etwas in dem Bericht, aber die Sprache ist zu gemein kompliziert, als dass sie beim puren Überfliegen Wesentliches preisgäbe.

Immerhin ist das Ganze ziemlich bayernlastig, glaubt man dem Bericht von Maja Smirnova, und die begleitende Abbildung ist ganz im Stile russischem Habits: ein bisschen ungemähte Wildnis, ein Flüsschen und ein paar Kirchtürme…

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[nachinayem chitat‘ po-russki]

Zum Festigen meiner Sprachkenntnisse lese ich gerne kurze Geschichten in meiner Lernsprache.

Das Buch   начинаем читать по-русски   bietet einige davon. Die meisten Geschichten sind nicht besonders lang – mit großer Zeichnung, nicht sehr eng geschriebenem Text und Fragen dazu nehmen sie etwa zwei DIN A5 Seiten ein.

Die Texte haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Einige unbekannte Wörter sind direkt neben dem Text ins Englische übesetzt. Für mich, die ich seit neun Monaten diese Sprache lerne, bietet das Buch einige leichte Geschichten, für die ich etwa noch zehn weitere Wörter nachschlagen muss.

Da es oft schwierig ist, geeignete Übungsbücher zu bekommen, finde ich es toll, dass man dieses   hier   kostenlos herunterladen kann.

Nur Mut!

Möchte man ein Buch kaufen, ist es oft erfolgreicher, den Titel in Lautschrift ins Suchfeld der Online-Buchhandlungen einzugeben. Hier die Daten:

И.В. Курлова: начинаем читать по-русски [nachinayem chitat‘ po-russki]

Wie ich lerne

Angeregt durch mamus Eintrag Wie ich lerne  möchte ich erzählen, wie ich Russisch lerne.

Ich besuche einen Kurs und bin mittlerweile im zweiten Semester. Die Lehrerin legt viel Wert auf Sprechen. Ich brauche aber das Schreiben. Deshalb wiederhole ich die Übungen zu Hause regelmäßig.

Zusätzlich zum Lehrbuch habe ich kürzlich ergänzende Übungen in Poechali! 1 gefunden, einem Übungsbuch für Erwachsene.

Außerdem kann ich Fragen im Unterricht stellen.

Was mir noch fehlt, sind Merksätze. Das gebrochene Deutsch der Lehrerin lässt zwar alles verstehen, aber die bruchstückhaften Äußerungen reichen nicht, um die Informationen zu festigen. Deshalb schreibe ich mir kurze Grammatikzusammenfassungen in der Länge eines Merksatzes selber.

Außerdem folge ich mamus Blog, die mir meist 6 Wochen voraus ist, und folge ihren Links. Durch dieses Lesen kann ich einiges wiederholen und bekomme eine Vorschau auf Kommendes.

Ich bin noch auf der Suche nach einem guten Grammatikbuch, fürchte aber auch, dass so ein Werk zu komplex für mein (noch) bescheidenes Wissen ist.

Übungsbuch Поехали!

http://www.amazon.de/Poechali-gehts-Russisch-Erwachsene-Teil/dp/3942987023/ref=oosr

Zweiter Sommertag!

Es ist so heiß in der Sonne, dass Lesen dort nicht möglich ist. Trotzdem muss ich aus dem zugigen Schatten immer wieder dorthin wandern. Nach zwei Stunden habe ich die Nase voll und gehe wieder ins Haus.

Dabei ist dies der zweite Sommertag!

Und vielleicht einer der letzten.

Die urlaubenden Nachbarn (mit dem Kind) scheinen wieder da zu sein. Dafür ist die andere Hälfte der Familie nun zur Erholung weggefahren. Fliegender Wechsel also.

Ich lese Lena Gorelik’s Sie sprechen aber gut Deutsch und bekomme bei ihren Ausführungen immer das Gefühl, dass manche Migranten MEHR haben. Sie haben zwei Kulturen, zwei Sprachen, zwei Pässe. So ein Otto-Normaldeutscher hat das nicht und soll trotzdem immer Toleranz üben, oder – neuerdings – Akzeptanz. Lena Gorelik kommt nämlich mit ihren Auffassungen von Deutschsein (aber mit zwei Pässen) auch ab und zu ins Schlingern. Und so hört Toleranz sich für sie eher wie Mitleid an und sie möchte dieses Wort ersetzt haben. Sie sucht auch nach einem anderen Wort für Migrant/Einwanderer mit Migrationshintergrund/Ausländer.

Wer das nun wissen will, muss das Buch aber selber lesen.

Lena Gorelik – Meine weißen Nächte

Ich habe Lena Gorelik’s Buch Meine weißen Nächte zu Ende gelesen. Zuerst… kam ich nicht so richtig durch, weil ich schöne Stellen so lange genießen und nicht mehr vergessen will, dass ich unmöglich weiter lesen kann. Ich würde nichts mehr aufnehmen können und das Fertiglesen wäre Verschwendung.

Nun hab ich es gelesen und will unbedingt so agieren, wie die beschriebene russische Familie. Mir ist langweilig, und die Idee, mich zur nächsten Russischstunde chauffieren zu lassen, mutiert zu der Vorstellung, ich könnte russische Gastfreundschaft aus dem Ärmel schütteln und die Russichgruppe zu mir nach Hause einladen – wär ja nur ein kleiner Umweg von 20 km zu mir. Sofort wird mir schlecht. Was hab ich da nur wieder gedacht! Seit 45 Jahren habe ich keine Mutter bzw. Elternfamilie mehr aber ich bilde mir ein, es einer Familie gleich tun zu können. Ich lege die Gedanken schnell ad acta und schiebe ein Stück Käse in den Mund. Käse schien es in Russland im Überfluss gegeben zu haben. Genauso wie es in Russland saubillige Sachen zu kaufen gibt aber auch (wie im Westen) sauteure.

Mir gefällt die Erzählweise und die offene Art Lena Gorelik’s, die einen an ihren Gedanken teilhaben lässt. Manchmal bildet sich im eigenen Kopf eine Fortsetzung der Andeutungen, die sich dann doch nicht als richtig erweist. Vielleicht ist auch manches gelogen (die Leute lügen doch so gerne! Das ist ihr Geschäft!)

Wenn es jetzt noch etwas zum Buch zu schreiben gibt, schreibe ich es auf die Bücherseite, wenn nicht, dann nicht.

Das bisschen Hausaufgabe…

Mann,  oh Mann, die Russischhausaufgaben ziehen sich, auch wenn man sie nur abtippen muss. Immer werden manche Buchstaben falsch getippt, weil sich ihr Platz einfach nicht ins Unterbewusstsein nisten will. Und dann sind noch die Buchstaben, die man nicht tippen kann, sondern umständlich mit der Maus ansteuern muss. Und dann muss auch noch den Text kopiert und in ein Word-Dokument einfügt werden. Puh! Das waren gefühlte zwei Stunden für ein Din A 4-Blatt. Und Kommata scheinen die Russen überhaupt nicht zu kennen!

Theme-Wechsel

Nun probiere ich doch einmal einen Theme-Wechsel… wenn auch die Tags verschwunden zu sein scheinen… aber die Schrift ist angenehm zu lesen. Dies hier ist jetzt Eighties, angepasst an mein Schönheitsgefühl – ich bin kein 1980er-Fan.

Butterbrot heißt auf russisch übrigens auch [butterbrot] – бутерброд, obwohl Butter масло heißt und Brot хлеб. Aber das verhält sich mit vielen anderen Wörtern auch so – Fremdwörter werden einfach übernommen und mit kyrillischen Buchstaben geschrieben. Erst heute stolperte ich über ein Foto, das mit пейзаж betitelt war: paysage (Landschaft).

Ringelsocken

Downton Abbey – oh nein, mein Gott!

Ich fand es an der Zeit, wieder mal zu altem Brauchtum zurückzukehren, und weil ich zu unwillig war, mich vom DVD-Regal überzeugen zu lassen, verfiel ich doch wieder auf’s Fernsehen. 3SAT war heute ‚Very british‘ und so schaute ich (verspätet) von halb sechs bis 10 fünf der sieben Sendungen.

Nun ja, moralisierend und opferbereit – ist man wirklich so? Manche der Darsteller konnte ich mir nicht merken, trotz des ununterbrochenen Schauens und auch den Butler und den Kammerdiener brachte ich eine Zeitlang durcheinander.

Nebenbei habe ich russisch gelesen (als bloß fernsehen zu langweilig wurde) – Schreibschrift in Druckschrift übersetzt, viele Wörter kenne ich gar nicht und mache mir auch nicht die Mühe, sie herauszufinden. In ein paar Wochen wird mir vieles mehr geläufig sein.

Ringel1 Ringel2 Ringel3

Ringelsocken an den Füßen – ich fürchte, dass der operierte Zeh nun länger ist als vorher.

Karteikarten schreiben

Das Russischlernen könnte ruhig ein wenig einfacher sein. Gerade habe ich – zum zweiten Mal – Karteikarten geschrieben, in eine kostenlose Software mit einer kostenlosen Tastatur. Ist das umständlich!

Seitdem ich diese Karteikarten habe, macht die Maus Doppelklicks – auch nicht gut. Mit der Tastatur gelang es mir dann, die Karten auszudrucken. Aber… Spaß ist was anderes. Zeitgleich mit dieser Aufregung bekomme ich Herzschmerzen. Ich werde doch nächste Woche nicht auf dem OP-Tisch liegenbleiben?

Egal. Ich habe jede Menge Arbeitsblätter bekommen und kann mich durcharbeiten. Momentan steht eben die Karteikartensache an, weil Wörter lernen aus dem Buch als alleiniges Mittel nicht ausreicht. Es muss abwechslungsreich sein und die Wörter müssen sich in verschiedenen Übungen wiederfinden – werden sie auch, und wenn ich selbst dafür sorgen muss.

Ich überlege noch, wie die Blätter zu sortieren sind – Grammatik und passende Übungsblätter zusammen oder alle Grammatikblätter zusammen und alle Übungen zusammen?

Man wird sehen.

Schatz

As time goes by I don’t know any more WHERE to blog.

Ich habe ein Buch bestellt , von dem ich irrtümlicherweise annahm, es gäbe nur noch ein Exemplar, und dieses wollte ich mir – naturellement – sichern.
Nun ist es aber so, dass sich wieder EIN Exemplar zum Kauf bietet. Nun ja.

Ursprünglich entdeckt habe ich das Buch auf einer russischen Seite, mit englischer Überschrift betitelt und in deutsch geschrieben. Ein GANZES Buch (oder nahezu, ich hab es nicht kontrolliert) eingescannt und abrufbar, und wollte man etwas daraus nacharbeiten, ginge das vermutlich.
Nur – das Forum wollte den Link nicht und ich vermute, das Blog will ihn auch nicht. Deshalb bleibt dieser Schatz also den russischen Quiltern vorbehalten.