Wie gut!

Wie gut, dass man in MediathekenTV-Sendungen wiederholt ansehen kann. So kann man Lücken, die beim Fernsehen entstehen, schnell auffrischen. Denis Schenk mit seiner knapp 10minütigen Sendung „Druckfrisch“ war mein Suchziel und ich sollte erfolgreich sein. Er sagt darin über das Buch „Der Fluch der bösen Tat“ von Peter Scholl-Latour:

Das Vermächtnis des brillianten Welterklärer Peter Scholl-Latour markiert beim Wiederlesen umso deutlicher die Lücke, die sein Tod hinterlässt. Hätte Scholl-Latour dem Westen auch heute noch geraten, auf Putins Russland zu setzen, um den Islamismus einzudämmen? Da hilft nichts als selber denken. Dieses Buch ist eine Anstiftung dazu.

Ich glaube diesen Gedanken von Denis Schenk auf’s Wort. Deshalb also schaut der Westen so aufmerksam auf Putin und versucht, sich ihm anzunähern? Und das ganze Gedöns mit der Ukraine geschieht nicht wegen diesem Land, sondern um von und mit Putin (also gemeinsam?) zu lernen, wie Demokratie auch dort (und dort… und dort) gehen könnte?

Seine Abfuhr mussten ja Einige mit dem Leben bezahlen.

Und Nemcek! Schon als ich in den letzten Tagen seines Lebens hörte, wie die Presse über seine Ziele redete, wusste ich, dass Putin sich das nicht gefallen lassen würde. Aber man schreit lautlos (natürlich!). Eigene Gedanken zu den Nachrichten im Radio kann man sich fast sparen.