F

Der Buchstabe F ist heute dran und ich weiß noch nicht, auf welches Wort ich stoßen werde. Eigentlich bin ich müde. Vor der Fahrt in den Russischkurs hatte ich dunkle Augenringe, was mich erschreckt hat. Und im Kurs waren wir nur zu dritt und saßen eine Weile zu den Fortgeschritteneren. Mit den Matrioshka-Puppen lernten wir schließlich zählen – bis 31.

Ich wähle aber als Wort das Fenster, und zwar weil es in Bloggerkreisen üblich zu sein scheint, durch Dachfenster in die Sterne zu schauen. Unsere Dachfenster sind so hoch, dass man fast nur in den Himmel sieht, und will man über die Häuser blicken, muss man sich strecken oder einen Schemel holen. Der Überblick ist jedoch fantastisch, sieht man dann doch Dinge, die einem sonst verborgen bleiben. Überhaupt sind Fenster etwas fantastisches, wenn man die heutigen Gebäude mit den Kemenaten früherer Burgfräuleins vergleicht, in denen es nur schmale Ausgucke gab.

Ob Fenster schon jemals ihre verdiente Würdigung erhielten?

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