S wie ?

Zu S fallen mir gleich mehrere Wörter ein (wie das so oft ist, entweder fällt mir gar nichts ein oder gleich so viel auf einmal, dass ich nicht weiß, wofür ich mich entscheiden soll).

Da wäre einmal S wie Schweiß, weil ich gestern wieder geschwitzt hab, dass mir das Wasser im Gesicht stand und die darauffolgende Scham, von der ich mir dachte, die nützt jetzt auch nichts. Und schließlich gäbe es da noch die Sorgen, weil ich schon wieder grüble, was ich falsch gemacht haben könnte. Die Schüchternheit haben wir auch noch.

Nach dem letzten Sprachkurs gingen wir noch ins Bistro, um den Abschluss des Semesters zu feiern. Als gegen Ende Innas Sohn zu uns stieß, um den Chaffeurdienst seiner Mutter in Anspruch zu nehmen, gingen ein paar der Gruppe nach draußen zum Rauchen. Ich – Schüchterne – blieb mit Mutter und Sohn zurück. Und anstatt zu quasseln (wie immer), stellt Inna diesmal Fragen an mich. Ich sah mich gefangen, fing an zu reden und zu schwitzen, und Inna saß so nah (quasi auf mir drauf), dass sie die Schweißperlen unmöglich übersehen haben konnte.

Natürlich mag ich sie.