Vergeuden

So gänzlich den Tag vergeuden gelingt auch nur mir. Nachdem ich Mittags in die Bücherei fuhr, um die Reste des Vortages zu tilgen und einen Bericht für verschiedene Pressestellen weiterzugeben, verbrachte ich dort noch einmal zweieinhalb Stunden mit Änderungen des Berichts und Sichtung von Fotos. Da das Verschicken der megagroßen Bilder nicht klappte (was ich nicht glauben wollte), saß ich letztlich zuhaus wieder vorm PC, um die Daten von hier aus weiterzuleiten.

Was soll ich sagen? Der Bericht ist noch nicht weg. Ich mach nur eine kurze Pause, um diese Notiz zu schreiben.

Wäsche habe ich übrigens auch kein einziges Stück gemacht, wie schändlich. Dafür wurde eingekauft und gekocht. Und zwischendurch brachte der AB meinen Blutdruck zum steigen, indem er vermeldete, dass ich heute Dienst in der Kleinstadt gehabt hätte.

Aber bald ist der Tag rum, und es kann nicht mehr viel schiefgehen.

Was muss ich jetzt tun?

Ich verrichte manche Aufgaben so leidenschaftlich – und brauche das auch für meine Seele – dass ich danach nicht weiß, was ich tun muss.

Es ist wohl einiges Liegengebliebenes da. Dann werd ich das mal nach und nach aufsammeln. Vor allem das, was mit anderen Leuten bereits vereinbart ist.